Ein Tag, vier Möglichkeiten, die Seele von Chengdu zu entdecken – ganz in deinem eigenen Tempo, in deinem eigenen Auto.
Das ist keine Tour nach Schema F. Es ist eine sanfte, bedeutungsvolle Reise durch die verschiedenen Schichten der Kultur Chengdus – von den alltäglichen Ritualen eines lokalen Teehauses bis hin zur uralten Weisheit des Taoismus und Buddhismus, die mit einem kreativen Mitmach-Erlebnis endet, das du mit nach Hause nehmen kannst.
☕ Vormittag – Ein Toast auf das alte Chengdu (9:00 Uhr)
Triff deinen Fahrer vor deinem Hotel und mach dich auf den Weg zum Jinqin Teahouse, einem wunderschön restaurierten Innenhof aus der Qing-Zeit, der versteckt in einem Wohnviertel liegt. Hier vergeht die Zeit langsam. Du wirst in einem sonnendurchfluteten Innenhof sitzen, an einer dampfenden Tasse Gaiwan-Tee nippen und den älteren Einheimischen dabei zusehen, wie sie Schach spielen, plaudern und lachen – genau wie sie es schon seit Jahrzehnten tun. Das ist der authentischste Geschmack des „Slow Life“ in Chengdu.
Später Vormittag – Taoismus & Wahrsagen im Qingyang-Palast (10:30 Uhr)
Der Qingyang-Palast – der älteste und größte taoistische Tempel im Südwesten Chinas. Er wurde vor über 1.800 Jahren erbaut und gilt als „der bedeutendste taoistische Tempel im westlichen Sichuan“. Darin findest du:
Lerne den traditionellen taoistischen Gruß mit gefalteten Händen – eine respektvolle Begrüßung mit versteckter Bedeutung
Zünde am Eingang Weihrauch an. Probier mal das Wahrsagen per Los – du stellst eine Frage, schüttelst eine Bambusröhre, und ein taoistischer Mönch deutet dein Schicksal in ein paar kurzen Zeilen. Reib die Bronzegans in der Haupthalle – die Einheimischen glauben, dass es heilt, wenn man sie an der Stelle berührt, die wehtut.
Mittagessen – Lokale Sichuan-Küche (12:30 Uhr)
Nachmittag – Zen & die berühmte rote Mauer im Wenshu-Kloster (13:30 Uhr)
Am Nachmittag besuchst du das Wenshu-Kloster, den bedeutendsten buddhistischen Tempel in Chengdu. Im Gegensatz zu den geschäftigen taoistischen Tempeln strahlt dieser Ort Ruhe und Besinnlichkeit aus – Mönche in safranfarbenen Roben schreiten still unter uralten Zypressen entlang, und die Luft duftet nach Sandelholz-Weihrauch. Du wirst:
Schlendere durch die prächtigen Säle, darunter die Sutra-Bibliothek, in der buddhistische Schriften aufbewahrt werden, die aus Tausenden von Steinblöcken gemeißelt wurden.
Mach das klassische Foto vor der roten Mauer des Klosters – direkt vor dem Haupttor sind auf der Mauer zwei chinesische Schriftzeichen zu sehen: „幸“ und „福“ (Glück und Segen). Das ist der Ort im Wenshu-Kloster, der am häufigsten auf Instagram gepostet wird.
Später Nachmittag – Schnitz dein eigenes chinesisches Siegel im Wenshufang (15:30 Uhr)
Schau mal bei Wenshufang vorbei – dem kulturell-kreativen Viertel direkt neben dem Kloster. Hier, in einem ruhigen Workshop, wirst du:
Lerne die 3.000-jährige Geschichte der chinesischen Siegelschnitzkunst kennen (ein nationales immaterielles Kulturerbe)
Lass deinen englischen Namen von einem Meisterhandwerker in chinesische Schriftzeichen übersetzen
Entwirf dein eigenes Siegel und schnitze es mit traditionellen Werkzeugen
Nimm dein selbstgemachtes Siegel mit – ein einzigartiges Andenken, auf dem dein eigener Name eingeprägt ist.
Dann lassen wir den Tag ausklingen und bringen dich zu deinem Hotel.