Nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit, die SchĂ€tze eines der spektakulĂ€rsten buddhistischen Tempels zu entdecken. Schlendern Sie durch die beeindruckende und friedvolle Anlage, sehen Sie authentische KultgegenstĂ€nde des Buddhismus und lernen Sie mehr ĂŒber die Entwicklung dieser Religion in Japan.
Der Tempel wurde im Jahr 593 nach einem Krieg zwischen Buddhisten und AnhĂ€ngern der alten japanischen Götter von Prinz ShĆtoku erbaut. Er sollte den Ruhm und die Kraft der neu eingefĂŒhrten buddhistischen Religion symbolisieren. Obwohl der Tempel im Laufe der Jahrhunderte mehrmals niederbrannte, ist er doch orginalgetreu erhalten geblieben, denn bei den Rekonstruktionen wurde sehr darauf geachtet, das ursprĂŒngliche Aussehen beizubehalten.
SpĂŒren Sie die Erhabenheit des inneren Tempelbezirks mit seiner groĂen, fĂŒnfstöckigen Pagode. Steigen Sie die Treppen hinauf und lassen Sie Ihren Blick ĂŒber den Tempelbezirk schweifen. Dabei sollten Sie allerdings nicht vergessen, den Kopf einzuziehen, da die meisten TĂŒrrahmen recht niedrig sind. Besuchen Sie das HauptgebĂ€ude und sehen Sie eine Statue von Prinz ShĆtoku und die WandgemĂ€lde, auf denen die Geschichte des Buddha Shakyamuni erzĂ€hlt wird. Besuchen Sie den Tempel frĂŒh morgens zu seiner ruhigsten Zeit und genieĂen Sie den Sonnenaufgang ĂŒber der Anlage.
Nachdem Sie die TempelgebÀude besichtigt haben, schlendern Sie durch den friedvollen Gokuraku-jodo-Garten, der nach der buddhistischen Beschreibung des westlichen Paradieses gestaltet wurde. Spazieren Sie ganz in Ruhe durch den Garten und sehen Sie den Schildkröten in den stillen Teichen beim Schwimmen zu.
Auch ein Besuch des Schatzhauses mit seinen authentischen GemĂ€lden, Dokumenten und anderen BesitztĂŒmern des Tempels sollte auf Ihrem Programm nicht fehlen. Da die Ausstellung regelmĂ€Ăig wechselt, sollten Sie sich vor Ihrem Besuch im Internet ĂŒber das aktuelle Programm informieren.
Besonders lohnend ist ein Besuch des Tempels am 21. und 22. jedes Monats, weil sich die Anlage dann in einen groĂen Marktplatz verwandelt. Ăberall entstehen MarktstĂ€nde mit Souvenirs, lokalen Speisen und köstlicher kalter Soba, einer traditionellen japanischen NudelbrĂŒhe.
Der Tempel ist das ganze Jahr ĂŒber bis 16:00 Uhr geöffnet, im Sommer sogar bis 16:30 Uhr. FĂŒr den inneren Tempelbezirk, den Gokuraku-jodo-Garten und die Schatzhalle wird jeweils eine geringe EintrittsgebĂŒhr erhoben. Sie erreichen den Tempel mit der U-Bahn, oder mit dem Auto, dass sie auf dem groĂen Parkplatz abstellen können.