Nehmen Sie sich genĂŒgend Zeit, um die atemberaubende Kathedrale von PĂ©cs, die auch als Kathedrale St. Peter und Paul oder Basilika St. Peter und Paul bekannt ist, zu bewundern. AuffĂ€llig sind die unterschiedlichen Architekturstile, die das Innere und ĂuĂere dieser Kathedrale charakterisieren. Sehen Sie sich die Kunstwerke in den Kapellen an und nehmen Sie sich Zeit fĂŒr einen Besuch des Dommuseums.
Die ursprĂŒngliche Kathedrale wurde im 11. Jahrhundert wĂ€hrend der Herrschaft von Peter Orseolo, dem zweiten ungarischen König, erbaut. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche von den tĂŒrkischen Eroberern in eine Moschee konvertiert und spĂ€ter, als die Ungarn 1686 die Herrschaft ĂŒber die Stadt wiedererlangten, erneut in eine Kirche umgewandelt. Die neoromanische Fassade der Kathedrale, die Sie heute sehen, wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert vom Architekten Friedrich von Schmidt gestaltet.
Im Gegensatz zum ĂuĂeren dominieren im Inneren des Doms hauptsĂ€chlich gotische Elemente. An den WĂ€nden und der Decke können Sie Darstellungen ungarischer Heiliger und verschiedener Bibelgeschichten bewundern.
Entdecken Sie die vier Kapellen, die zusammen mit der Krypta den Ă€ltesten Teil des GebĂ€udes bilden. In der Marienkapelle auf der Nordwestseite der Kathedrale und in der gegenĂŒberliegenden Herz-Jesu-Kapelle sind Kunstwerke der Maler Bertalan SzĂ©kely und KĂĄroly Lotz aus dem 19. Jahrhundert zu besichtigen. Weitere Werke von SzĂ©kely sowie kunstvolle GestĂŒhle können in der nach dem Heiligen Maurus benannten Kapelle in der sĂŒdöstlichen Ecke der Kathedrale bestaunt werden. Die Corpus-Christi-Kapelle auf der sĂŒdwestlichen Seite des Doms beherbergt ein Tabernakel aus rotem Marmor, das aus dem 16. Jahrhundert stammt.
Sehr empfehlenswert ist auch ein Abstecher in das an die Kathedrale angrenzende Dommuseum. Es beherbergt eine der feinsten Sammlungen romanischer Skulpturen in Mitteleuropa. Zu sehen sind Teile aus dem Heilig-Kreuz-Altar sowie Fragmente einiger der ursprĂŒnglichen WandgemĂ€lde des Doms.
Die Kathedrale von PĂ©cs befindet sich knapp auĂerhalb des Stadtzentrums auf dem Szent-IstvĂĄn-Platz. Der Dom ist tĂ€glich geöffnet. Sonntags sind die Ăffnungszeiten allerdings eingeschrĂ€nkt. Sowohl fĂŒr den Dom als auch fĂŒr das Museum wird eine EintrittsgebĂŒhr erhoben.
Erfahren Sie bei Ihrem Besuch dieses architektonischen Kleinods mehr ĂŒber die bewegte Geschichte von PĂ©cs.

















