Das Ă€gyptische Museum ist eine der meistbesuchten Attraktionen der Stadt und dies nicht ohne Grund. Mit ĂŒber 6.500 ausgestellten und weiteren 25.000 verwahrten Objekten ist das Museum der einzige Ort auĂerhalb Ăgyptens, an dem Sie vollstĂ€ndige Sammlungen Ă€gyptischer Artefakte sehen können.
Es ist in einem Palast aus dem 17. Jahrhundert untergebracht und leitet Sie durch nahezu 6000 Jahre Ă€gyptischer Geschichte. Nachdem dem Erwerb der ersten Exponate im Jahr 1630 sind die Sammlungen stetig gewachsen, dies auch besonders aufgrund mehrerer Expeditionen in den frĂŒhen 1900er Jahren.
Unmittelbar beim Betreten des Museums stehen Sie groĂen Sphinxen und Sarkophagen von Pharaonen gegenĂŒber. Am besten lĂ€sst sich das Museum auf der empfohlenen Route erkunden. Beginnen Sie Ihren Rundgang daher auf der oberen Etage zu der Zeit als Ăgypten noch von Pharaonen beherrscht wurde.
Der erste Raum fĂŒhrt Sie durch mehrere Dörfer des alten Ăgyptens, die vom Museum freigelegt wurden. Es folgt eine BegrĂ€bnis-Ausstellung, wo Sie mehr ĂŒber die komplexen Methoden der Ăgypter zur Konservierung ihrer Toten erfahren können.
Im Erdgeschoss finden Sie den Tempel von Ellesiya aus Nubia, der im Inneren des Museums akribisch wieder aufgebaut wurde. Begeben Sie sich nun in den letzten Ausstellungsraum, wo Sie die wertvollste Sammlung vorfinden, die Objekte aus dem Grab des Kha. Ausgestellt sind ĂŒber 500 Exponate aus einem einzigen Grab, darunter mehrere Sarkophage sowie Mobiliar, Speisen und Kunstwerke.
Wenn Sie Ihre Kinder dabei haben, können Sie einige Ausstellungen auslassen. Der Anblick mumifizierter Leichenteile kann fĂŒr Kinder doch etwas zu furchteinflöĂend sein.
Das Ă€gyptische Museum ist dienstags bis sonntags geöffnet. Planen Sie fĂŒr den Besuch mindestens drei Stunden ein. Je nachdem, wie sehr Sie sich fĂŒr Geschichte und alte Zivilisationen interessieren, können Sie hier problemlos einen halben Tag verbringen. Der Eintritt fĂŒr Kinder ist kostenlos und Besucher zwischen 18 und 24 Jahren zahlen einen ermĂ€Ăigten Eintrittspreis.










































