Der monumentale Arco di Trionfo (Triumphbogen) erhebt sich am westlichen Rand der Altstadt von Lecce. Seine markante Struktur bildet den Rahmen fĂŒr die zahlreichen architektonischen SchĂ€tze, die die StraĂen des historischen Stadtzentrums sĂ€umen. Der auch als Porta Napoli bekannte Arco di Trionfo wurde 1548 von Gian Giacomo dellâAcaya errichtet. Nach dessen PlĂ€nen wurde auch das Kastell Karls V. in Lecce erbaut.
Von der Piazzetta Arco di Trionfo aus bietet sich Ihnen eine uneingeschrĂ€nkte Frontalansicht auf diesen fast 20 Meter hohen Triumphbogen. In der Mitte, auf beiden Seiten des Bogens, erheben sich jeweils zwei korinthische SĂ€ulen, die ein groĂes Giebeldreieck tragen. Die detailreichen Reliefs des Giebels stellen RĂŒstungen, Waffen und das spanische Wappen dar. Dieses Wappen wurde zu Ehren eines Staatsbesuchs von Kaiser Karl V. zur Zeit der Einweihung des Bogens eingearbeitet.
Auf der gegenĂŒberliegenden Seite der Piazzetta Arco di Trionfo erhebt sich der Obelisk von Lecce. Der Obelisk wurde 1822 zu Ehren von Ferdinand I., dem König des Königreichs beider Sizilien, errichtet. Alle vier Seiten des Obelisks sind mit Basreliefs verziert, die Wesen aus der Mythologie darstellen. Der Delfin mit dem Halbmond im Maul ist z. B. das Wappen der antiken Region Terra dâOtranto.
Der Arco di Trionfo liegt etwa 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof von Lecce entfernt. Ăffentliche Busse halten in der nahe gelegenen Via F. Calasso und kostenlose Parkmöglichkeiten sind in den StraĂen beiderseits des Triumphbogens verfĂŒgbar.
Der Arco di Trionfo ist nicht nur eine beeindruckende SehenswĂŒrdigkeit, sondern auch ein idealer Ausgangspunkt fĂŒr einen Rundgang durch die Altstadt von Lecce. Bewundern Sie beim Schlendern durch die verwinkelten Gassen das barocke Stadtbild. Stimmungsvolle StraĂen fĂŒhren zu eindrucksvollen PlĂ€tzen, wie der Piazza del Duomo und der Piazza SantâOronzo. Bestaunen Sie das Renaissance-Dekor im Inneren der Kathedrale âHeiliges Kreuzâ und entdecken Sie die unterirdischen römischen Krypten und ein messapisches Grab im Museo Faggiano.