Die Hauptwache erinnert an die Vergangenheit Frankfurts als unabhĂ€ngiger Stadtstaat. Das ehrwĂŒrdige GebĂ€ude beherbergt heute ein CafĂ©, das auf einen geschĂ€ftigen Platz blickt. 1730 wurde es als Sitz der Stadtwehr errichtet, verlor allerdings im 19. Jahrhundert an Bedeutung, als Frankfurt von PreuĂen annektiert wurde.
Heute ist die Hauptwache ein wunderbar erhaltenes BarockgebĂ€ude im Herzen der modernisierten Innenstadt. Mit dem geschwungenen Dach und den hĂŒbschen roten Fenstergiebeln ist es ein markanter Blickfang.
Seit 1905 beherbergt die Hauptwache eine CafĂ©. Kehren Sie wĂ€hrend Ihrer StĂ€dtereise unbedingt hier ein und probieren Sie eine berĂŒhmte Frankfurter SpezialitĂ€t: GrĂŒne SoĂe mit hartgekochten Eiern und Kartoffeln und dazu ein Glas Eppelwoi.
Der Platz An der Hauptwache gehört zu den geschĂ€ftigsten Orten Frankfurts. Er ist nicht nur der Stadtmittelpunkt, unter ihm befindet sich auch einer der gröĂten unterirdischen Schnellbahnknoten Mitteleuropas. Von der Hauptwache aus sind Sie im Nullkommanichts auf den berĂŒhmten Einkaufsmeilen die Zeil liegt im Osten und die GoethestraĂe im Westen.
Ebenfalls an der Hauptwache steht die Katharinenkirche. Hier wurde Goethe 1749 getauft. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg vollstÀndig zerstört und spÀter fast originalgetreu wiederaufgebaut.
Die Hauptwache ist eines der Ă€ltesten erhaltenen GebĂ€ude der Stadt, umso beeindruckender ist der Kontrast zu den unkonventionellen modernen Bauwerken, die sich heute in ihrer Umgebung befinden. Der Nextower nordöstlich der Hauptwache zum Beispiel sieht mit seinen leicht geknickten Fassaden aus, als wĂŒrde er jeden Moment in sich zusammenfallen. Das Einkaufszentrum MyZeil östlich der Hauptwache dagegen hat den Anschein, als wĂŒrde ein Schwarzes Loch in der Glasfassade entstehen.
Die Hauptwache ist von der ganzen Stadt aus einfach zu erreichen, da die meisten S- und U-Bahnen hier halten. An ihr fĂŒhrt keine StĂ€dtereise vorbei. Das CafĂ© ist tĂ€glich geöffnet.