Die Ă€lteste BrĂŒcke Budapests verbindet die beiden Teile Budapests, die durch die Donau voneinander getrennt sind. Bei der Einweihung im Jahr 1849 galt sie als bautechnische Meisterleistung und spielte fĂŒr das Wachstum der Stadt eine entscheidende Rolle. Das klassizistische Design der gusseisernen Konstruktion hat sich zum Wahrzeichen von Budapest entwickelt.
Das Bauwerk wird von StĂŒtzpfeilern getragen, durch die die eisernen Ketten des BrĂŒckenkörpers verlaufen, und der BrĂŒckenkopf ist mit Löwenstatuen verziert. Die BrĂŒcke mit ihren zwei groĂen Pfeilertoren ist ein beliebtes Fotomotiv. Als Zeichen ihrer Liebe bringen viele Paare VorhĂ€ngeschlösser an der BrĂŒcke an.
Durch den Tunnel des Budaer Burgbergs erreichen Sie den Anfang der BrĂŒcke. Er hat ungefĂ€hr dieselbe LĂ€nge wie die BrĂŒcke, die 375 Meter lang und 15 Meter breit ist.
Bei Nacht wird dieses Wahrzeichen Budapests beleuchtet. Von der Mitte der BrĂŒcke haben Sie einen tollen Ausblick auf die Skyline der Stadt, unter anderem auf den Budaer Burgberg und den Gresham-Palast.
An jeder Seite der BrĂŒcke finden Sie eine Inschrift des Bauleiters Adam Clark aus dem 19. Jahrhundert. Die Gedenktafel auf der Ostseite in Pest ist einem anderen Architekten gewidmet.
Insgesamt dauerte der Bau nach dem Beginn im Jahr 1840 neun Jahre. Namensgeber IstvĂĄn SzĂ©chenyi war einer der Hauptbeteiligten an dem Projekt. Der englische Ingenieur William Tierney Clark entwarf die BrĂŒcke als gröĂere Version der ebenfalls von ihm geplanten Marlow Bridge ĂŒber die Themse in London. Ende des Zweiten Weltkrieges fiel das Bauwerk den Sprengkommandos der abziehenden deutschen Armee zum Opfer. Der Wiederaufbau erfolgte 1949.
Die SzĂ©chenyi-KettenbrĂŒcke verbindet Buda und Pest mitten im Zentrum der Stadt. Sie liegt nördlich der ElisabethbrĂŒcke an der Donau. Die nĂ€chste U-Bahn-Haltestelle ist Vörösmarty tĂ©r am Ostufer des Flusses. AuĂerdem erreichen Sie die BrĂŒcke per Bus oder Boot.






