Auf dem berühmtesten Platz Venedigs erwarten Sie der prachtvolle Markusdom, der Markusturm und die beeindruckende gotische Fassade des Dogenpalastes. Der Markusplatz bildet seit über 10 Jahrhunderten das lebendige Zentrum Venedigs. Lassen Sie in einem Café unter den Arkaden das bunte Treiben auf sich wirken oder besichtigen Sie eine der berühmten Sehenswürdigkeiten.
Der großzügige Platz wird von den Einheimischen kurz "La Piazza" genannt. Erleben Sie je nach Tageszeit eine ganz besondere Atmosphäre. Bei Sonnenaufgang erstrahlt alles in den schönsten Farben, tagsüber können Sie sich mitten in den Trubel stürzen und den Abend schließlich bei einem romantischen Spaziergang ausklingen lassen.
Die Fassade des Markusdoms (Basilica di San Marco) aus dem 11. Jahrhundert fällt mit ihren hohen Bögen, Verzierungen aus Gold und Marmor und wunderschönen Figuren sofort ins Auge. Direkt daneben ragt der berühmte Campanile, der Glockenturm, in die Höhe. Lauschen Sie von unten dem Klang des Uhrenturms Torre dell'Orologio, dessen Glocken zur vollen Stunde läuten, oder steigen Sie hinauf. Zwei Bronzefiguren schlagen die Glocken seit bereits über fünf Jahrhunderten.
Neben dem Läuten gehört das Gurren unzähliger Tauben auf der Futtersuche zu den hier typischen Geräuschen, obwohl das Füttern der Vögel nicht mehr erlaubt ist.
Die beiden Säulen am südöstlichen Teil des Platzes markieren den früheren Zugang zur Stadt. Auf ihnen wachen die Figuren des heiligen Markus und des heiligen Theodorus über die Lagune von Venedig.
Genießen Sie einen Cappuccino oder ein Essen unter freiem Himmel in einem der zahlreichen Cafés oder Restaurants – deren Top-Lage schlägt sich allerdings auch in den Preisen nieder. Am Abend ebbt das Treiben auf dem Markusplatz langsam ab. Lauschen Sie den Musikern bei einem schönen Glas Wein in einem der Cafés. Die Preise für das Servieren am Tisch sind höher als für das Genießen eines Getränks an der Bar.
Der Markusplatz im San-Marco-Viertel liegt am Canal Grande und lässt sich bequem mit dem Vaporetto (Wasserbus) oder zu Fuß erreichen. In der kühleren Jahreszeit steht der Platz bei starker Flut manchmal unter Wasser. In diesem Fall werden Stege aufgebaut – einem Besuch steht also nichts im Wege.




























































